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TERME ROMANE
Eine Erfindung, die auf tausend
Jahre zurückgeht…
Die römischen Thermen waren
wirkliche “Tempel der Wonne”, Orte, an
denen man zusammen kam und sich kennen
lernte, Gesundheitsoasen, glanzvolle
Kunst- und Kulturszenerien, zu denen die
Menschen kamen, um auf ihren Körper und
ihren Geist zu hören. |
Ihr
Geheimnis war die gesunde Kraft der Wärme,
erzeugt von den berühmten römischen Öfen, die “hypocausius”.
Diese Öfen waren wahre Anlagen, hergestellt mit
hoch entwickelter thermohydraulischer Technik
und mit Holzkohle gespeist. Das erwärmte Wasser
floss direkt in die Becken für die Bäder,
wogegen die Dämpfe, in Kanälen durch das
“concametraio” geleitet, ihre Wärme in die Wände
und die Fußböden der einzelnen Räume abstrahlten.
Mit Hilfe der Bioklimatologie und der
Verabreichung von Wärme in den richtigen Mengen,
mit unterschiedlichen Temperaturen und in
verschiedenen Räumen, erzielteman überraschende
therapeutische Wirkungen sowie einen allgemeinen
Zustand des Wohlbefindens und der Entspannung.
Die verschiedenen Räume der Thermen waren nach
einem präzisen Schema um die Wärmequelle herum,
hypocausis genannt, angeordnet. Der naheste Saal
war der laconicum, in dem man dank einer sehr
hohen Temperatur ein wahres Schwitzbad machte.
Der Saal daneben war der calidarium, für das
warme Bad und das Dampfbad benutzt. Weiter
entfernt befand sich das tepidarium, ein
Ambiente mit lauwarmer Temperatur (wie auch der
Name sagt), das sowohl zum Ruhen nach den heißen
Bädern als auch als Ausgleich für den
schädlichen plötzlichen Übergang von großer
Hitze auf starke Kälte diente.
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