PADOVA URBS PICTA

Eine der ältesten Städte Italiens, in der Kunst, Kultur, Wissenschaft und Spiritualität tief verwurzelt sind. Sie liegt nur 10 km von unserem Hotel entfernt und ist auf jeden Fall mehr als einen Besuch wert!

Urbs Picta, Unesco Heritage

Die Stadt wurde 2022 aufgrund ihrer aus dem 14. Jahrhundert stammenden Freskenzyklen zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Padua ist ein regelrechtes diffuses Museum, mit 8 freskengeschmückten Stätten: Im Laufe von 95 Jahren haben hier 6 verschiedene Künstler insgesamt 3.694 Quadratmeter Wand mit Fresken verziert. Mit der Urbs Picta Card können Sie alle Freskenzyklen besichtigen. Sie ist mit einer Gültigkeit von 48 oder 72 Stunden erhältlich.

Die berühmteste dieser 8 Stätten ist die Cappella degli Scrovegni, ein Meisterwerk des Giotto. Die Besichtigung muss (auch mit der Urbs Picta Card) vorgemerkt werden: unsere Rezeption erledigt das gerne für Sie.

Palazzo della Ragione

Nachdem Sie den mit herrlichen Fresken geschmückten Innenraum des Palazzo della Ragione besichtigt haben, tauchen Sie am besten in die typische Atmosphäre Paduas ein, flanieren über die Plätze mit ihren Märkten, den Spritz und den Cicheti, den traditionellen Läden „sotto Salone“ (unter den Laubengängen des Palazzo della Ragione) und durch die Gassen des an die Piazza delle Erbe angrenzenden jüdischen Ghettos. Nehmen Sie sich Zeit, die astronomische Uhr am Uhrturm auf der Piazza dei Signori zu bewundern.

Universität Padua

Auch eine Besichtigung der weltbekannten Universität Padua, einer der ältesten der Welt, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Von 1592 bis 1610 lehrte hier Galileo Galilei, sein Lehrstuhl ist heute noch erhalten. Wir empfehlen Ihnen eine geführte Besichtigung, auf der Sie den Palazzo del Bo, das wunderbar erhaltene älteste stabile Anatomietheater der Welt und den Palazzo Liviano mit seiner Sala dei Giganti entdecken können.

Das Café Pedrocchi

Das Café Pedrocchi liegt genau gegenüber der Universität. Errichtet im 19. Jahrhundert nach einem Projekt des Architekten Jappelli, wurde das Café zum Treffpunkt für Intellektuelle, Akademiker und Künstler. Gönnen Sie sich einen Aperitif, einen Kaffee oder sogar den berühmten Pedrocchino (Kaffee mit Pfefferminzcreme), um die Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen und sagenumwobenen Ortes einzuatmen.

Die Basilika des Hl. Antonius

Padua ist auch eine Stadt des Glaubens: Millionen von Gläubigen und Touristen aus der ganzen Welt besuchen jedes Jahr die Basilika des Hl. Antonius, mit deren Bau im Jahre 1232, wenige Monate nach dem Tod des Heiligen, begonnen wurde, um seine sterblichen Überreste zu verwahren. Die Basilika der Hl. Giustina stellt auch heute noch eines der ältesten Zeugnisse des christlichen Glaubens und der christlichen Architektur in Padua dar. Sie blickt auf Prato della Valle, den riesengroßen ellipsenförmigen Platz (den zweitgrößten Europas), der vom Kanal Alicorno umgeben und von 78 Statuen berühmter Persönlichkeiten dieser herrlichen Stadt geschmückt ist.

Botanische Garten

Nur wenige Schritte vom „Prato“ entfernt befindet sich der Botanische Garten. 1545 zur Erforschung der Heilpflanzen angelegt und 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, gilt er heute als der älteste Universitätsgarten der Welt. Neben dem historischen Bereich umfasst der Biodiversitätsgarten verschiedene Treibhäuser, die unterschiedliche Klimabedingungen nachbilden, um etwa 6.000 Exemplaren 3.500 botanischer Arten ein angemessenes Habitat zu bieten.

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Und hier noch eine Kuriosität:

Padua ist auch als Stadt der drei Ohne bekannt: des Heiligen ohne Namen, der Wiese ohne Gras und des Cafés ohne Türen. Drei Orte, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten! Mit dem „Heiligen“ ist die Basilika des Hl. Antonius gemeint, die für die Einwohner Paduas eben schlicht und einfach „Il Santo“, der Heilige, ist. Der Prato (Wiese) della Valle war früher ein vollkommen gepflasterter Platz ohne Gras. Und schließlich das elegante Café Pedrocchi, das früher Tag und Nacht seine Türen geöffnet hatte.

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